Mozartjahr 2006
Im Mozartjahr 2006 zeigten die Salzburger Festspiele das gesamte Bühnenwerk Wolfgang Amadeus Mozarts – 22 Opern und Singspiele. .
Den Auftakt feiern die Salzburger Festspiele im Mozartjahr schon früher als sonst, genau genommen schon im Jahr 2005. Mit einem von Marc Minkowski dirigiertem Silvesterkonzert am 31.12.2005 eröffnet Mozarts Jupiter-Symphonie das Jubeljahr anlässlich des 250. Geburtstages des Komponisten. Bis zum eigentlichen Beginn der Festspiele, dem 24. Juli 2006, widmeten sich die Salzburger Mozartwoche, die Osterfestspiele und die Pfingsten & Barock Festspiele ausführlich dem Genius Loci.
Ab Festspielbeginn dann der Premierenreigen in den Spielstätten der Festspiele: „Il Re Pastore“ in der eigens adaptierten Großen Universitätsaula zündete das gigantische Mozart-Feuerwerk. Dirigenten wie Nicolaus Harnoncourt, Riccardo Muti, Michael Gielen, Daniel Harding, Marc Minkowski oder Marcello Viotti stellten ihre Interpretation von Mozart vor. Ein ebenso abwechslungsreiches wie hochkarätiges Bild zeichnet die Auswahl der Regisseure: Karl-Ernst Hermann, Jürgen Flimm, Günter Krämer, Martin Kušej oder Doris Dörrie hatten die 22 Bühnenwerke Mozarts in Szene gesetzt. Das „Haus für Mozart“, das ehemalige Kleine Festspielhaus, wurde mit „Le Nozze di Figaro“ unter Nicolaus Harnoncourt eröffnet. Opernstars wie Anna Netrebko garantierten ein volles Haus.

in Grödig


