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Mozart Geburtshaus, Salzburg

Getreidegasse 9, Altstadt Salzburg

Wolfgang Amadeus Mozart wurde im Haus Getreidegasse Nr. 9 geboren.

Die Familie Mozart lebte von 1747 bis 1773 im Haus Getreidegasse Nr. 9, hier wurde auch Wolfgang Amadeus Mozart geboren. In der ehemaligen Wohnung der Familie Mozart ist heute ein Museum eingerichtet. Man kann hier unter anderem die Kindergeige des weltbekannten Musikgenies sehen, außerdem seine Konzertgeige, sein Klavichord, das Hammerklavier, Portraits und Briefe der Familie Mozart. Alljährlich finden sich tausende Besucher aus aller Welt in dieser Gedenkstätte des großen Komponisten ein. Die Exponate sind zum Großteil im Besitz der Internationalen Stiftung Mozarteum.

Das im Volksmund „Hagenauer Haus“ genannte Gebäude wurde 26 Jahre lang von der Familie Mozart bewohnt, in der dritten Etage lag die bescheidene Wohnung der Musikerfamilie. Der Eigentümer des Hauses, der Handelsherr und Spezereiwarenhändler Johann Lorenz Hagenauer (1712-1792), war ein guter Freund der Familie. Auch sein Name ist in der Stadt noch heute gegenwärtig. Der Platz direkt vor Mozarts Wohnhaus ist nach ihm benannt, außerdem nennt sich ein Cafe am Universitätsplatz nach dem Freund der Musikerfamilie. Im hinteren, dem Universitätsplatz zugewandten Teil des Hauses, wurde eine Wohnung wie zu Mozarts Zeiten eingerichtet, die durch eine Ausstellung begleitet wird.

Mozarts Geburtshaus
Getreidegasse 9
A-5020 Salzburg
Tel. 0043662 844313
Fax 0043662 840693
archiv@mozarteum.at
www.mozarteum.at

Eintrittspreise 2006:

Erwachsene € 6,00
Gruppen ab 10 Pers., Studenten und Senioren € 5,00
Jugendliche und Schulklassen 15-18 J. € 2,00
Kinder und Schulklassen 6-14 J. € 1,50
Familienkarte (1 Erw. und Kinder bis 18 J.) € 9,00
Familienkarte (2 Erw. und Kinder bis 18 J.) € 14,00
Behinderte (Ausweis erforderlich) € 5,00
Begleitperson (Behinderte) € 6,00
Mit der Salzburg Card gratis!


Mozart Wohnhaus

Hier lebte Mozart von 1773-1780.
Das "Tanzmeisterhaus", besser bekannt als „Mozart-Wohnhaus“, beherbergt Ausstellungen über das Leben der Familie Mozart und die Geschichte des Hauses. 1617 wurde das Haus erstmals urkundlich erwähnt. Bis 1685 bestand es aus zwei Häusern. Die nächste urkundliche Eintragung erfolgte am 3. August 1711, als Lorenz Speckner per Dekret die Erlaubnis erhielt, in diesem Haus Tanzstunden für Adelige abzuhalten. Ein Tanzmeister war in der damaligen Zeit ein angesehener Beruf. Schließlich lernte man hier nicht nur das Tanzen, die jungen Adeligen wurden auch auf das Hofzeremoniell vorbereitet und erlernten die strenge Etikette. Franz Gottlieb Speckner, Sohn des Lorenz, war am 15. November 1747 einer der Trauzeugen der Eltern Mozarts. Als es den Mozarts in der Wohnung in der Getreidegasse 9, Mozarts Geburtshaus, endgültig zu eng wurde, bezogen die Mozarts ihr neues Domizil am damaligen Hannibalplatz, dem heutigen Makartplatz Nr. 8. Die geräumige Wohnung bot ausreichend Platz für Begegnungen mit Freunden und Musikern. Auch der Schauspieler, Theaterdirektor und Zauberflöten-Librettist Emanuel Schikaneder (1751-1812) war oft zu Gast. Wolfgang Amadeus Mozart schrieb in diesem Haus unter anderem von 1773 bis 1780 Symphonien, Divertimenti, Serenaden, Klavier- und Violinkonzerte, ein Fagottkonzert, Arien, Messen und andere kirchenmusikalische Werke. Er komponierte hier den "Re pastore" KV 208, begann "La Finta Giardiniera" KV 196 und "Idomeneo" KV 366. Von 1773 bis 1787, dem Todesjahr Leopolds, wurden in diesem Haus von der Familie Mozart 232 uns bekannte Briefe geschrieben, insgesamt 215 kamen hier an. Viele Briefe sind verschollen bzw. nicht mehr vorhanden. Wolfgang hat mit seiner Hausherrin „Mitzerl“ manchen Spaß getrieben, aus München schrieb er am 30. Dezember 1774 an seine Schwester: (...) an die jungfrau Mizerl bitte alles erdenkliches, sie soll an meiner liebe nicht zweifeln, sie ist mir beständig in ihrer reizenden negligée vor augen; ich hab vielle hübsche Mädl hier gesehen, aber eine solche schönheit habe ich nicht gefunden." Dieses Zitat hat viele Mozart-Biographen zur Mutmaßung veranlasst, in der Mitzerl eine Freundin Wolfgangs zu sehen, aber die Hausfrau war 46 Jahre älter als der damals 18jährige Wolfgang .... Maria Anna Raab (1710 - 5. April 1788), die als "Tanzmeister-Mitzerl" in die Mozart-Literatur eingegangen ist, hatte das Haus 1767 vom Mozart-Freund Speckner geerbt. 1778 starb Mozarts Mutter in Paris, 1784 heiratete Mozarts Schwester Nannerl nach St.Gilgen. Vater Leopold bewohnte die Wohnung allein. Am 25. Juli 1785 kam sein Enkel Leopold Alois Pantaleon hier zur Welt und wurde der Obhut des Großvaters überlassen. Nach Leopold Mozarts Tod am 28. Mai 1787 hatte das Haus mehrere Besitzer. Während des zweiten Weltkrieges zerstörte eine Bombe das Haus. Der damalige Besitzer verkaufte den zerbombten Teil an die Versicherungsgesellschaft „Assicurazioni Generali“, die dort ein Bürohaus errichtete. Die Internationale Stiftung Mozarteum konnte das Mozart-Wohnhaus 1989 erwerben, bereits 1955 hatte die Internationale Stiftung Mozarteum den erhaltenen Teil des Tanzmeistersaales für Museumszwecke erworben. Das Bürohaus wurde am 2. Mai 1994 abgerissen, um Mozarts Wohnhaus nach alten Plänen zu rekonstruieren. Dieses Haus kann man heute besichtigen.

Mozart-Wohnhaus
Makartplatz 8
A-5020 Salzburg
Tel. 0043662 87422740
Fax 0043662 872924
archiv@mozarteum.at
www.mozarteum.at

Öffnungszeiten

Rundgang mit Audio Guide (d, e, f, i, sp, jap):
täglich 9.00 - 18.00 Uhr (letzter Einlass 17.30 Uhr)
Juli/August: täglich 9.00 - 19.00 Uhr (letzter Einlass 18.30 Uhr)
Während der Mozartwoche fallweise wegen Konzerten geschlossen.
Führungen: nach Vereinbarung

Eintrittspreise

Erwachsene € 6,50                                                                                                     Gruppen ab 10 Pers., Studenten und Senioren € 5,00
Jugendliche und Schulklassen 15-18 J. € 2,00
Kinder und Schulklassen 6-14 J. € 1,50
Familienkarte (1 Erw. und Kinder bis 18 J.) € 9,00
Familienkarte (2 Erw. und Kinder bis 18 J.) € 14,00
Behinderte (Ausweis erforderlich) € 5,00
Begleitperson (Behinderte) € 6,00
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